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Die 7 häufigsten Fehler bei der PV-Planung – und wie Sie sie vermeiden

  • Autorenbild: Lauin
    Lauin
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Eine Photovoltaikanlage begleitet Sie über Jahrzehnte. Damit sie zuverlässig Ertrag liefert und sich rechnet, kommt es auf eine saubere Planung an. Die gute Nachricht: Die meisten Fehler sind bekannt – und lassen sich vermeiden.

Hier sind die sieben häufigsten Stolperfallen, die uns in der Praxis immer wieder begegnen, und wie Sie ihnen aus dem Weg gehen.


  1. Anlage zu klein geplant: Wird nur der heutige Verbrauch zugrunde gelegt, ist die Anlage schnell zu klein – spätestens wenn E-Auto oder Wärmepumpe dazukommen. Planen Sie das Dach lieber gleich sinnvoll voll.


  2. Eigenverbrauch nicht mitgedacht: Ohne Strategie für den Eigenverbrauch (Verbraucher steuern, gegebenenfalls Speicher) landet zu viel Strom für wenige Cent im Netz, statt teuren Netzbezug zu ersetzen.


  3. Verschattung unterschätzt: Bäume, Nachbargebäude oder Schornsteine können den Ertrag stärker mindern als gedacht. Eine Verschattungsanalyse und passende Modul- und Wechselrichtertechnik beugen vor.


  4. Nur auf den Preis geschaut: Das billigste Angebot ist selten das wirtschaftlichste. Die Qualität von Komponenten und Montage entscheidet über Ertrag und Lebensdauer – und damit über die Rendite.


  5. Dachzustand und Statik ignoriert: Ein sanierungsbedürftiges Dach oder unklare Traglasten führen später zu teuren Problemen. Beides gehört vor die Planung, nicht danach.


  6. Wechselrichter falsch dimensioniert: Ein unpassend ausgelegter Wechselrichter kostet Ertrag oder Lebensdauer. Die Auslegung muss zur Anlagenleistung und zum Standort passen.


  7. Bürokratie unterschätzt: Anmeldung beim Netzbetreiber und die Registrierung im Marktstammdatenregister sind Pflicht. Wer das zu spät angeht, verzögert die Inbetriebnahme unnötig.


Übersicht: Fehler und Lösung auf einen Blick

Häufiger Fehler

So vermeiden Sie ihn

Anlage zu klein

Zukünftigen Bedarf (E-Auto, Wärmepumpe) einplanen

Eigenverbrauch ignoriert

Verbraucher steuern, Speicher prüfen

Verschattung übersehen

Verschattungsanalyse, passende Technik

Nur auf den Preis geachtet

Qualität von Komponenten und Montage bewerten

Dach/Statik nicht geprüft

Dachzustand und Traglast vorab klären

Wechselrichter unpassend

Auslegung auf Leistung und Standort abstimmen

Bürokratie zu spät

Netzbetreiber & Marktstammdatenregister früh angehen


Die meisten dieser Fehler kosten nicht sofort, sondern über die gesamte Laufzeit – deshalb lohnt sich Sorgfalt in der Planung.


Fazit


Die meisten dieser Fehler entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus fehlender Erfahrung. Eine gute Planung nimmt sich Zeit für Bestandsaufnahme, Auslegung und Formalitäten – und genau das zahlt sich über die gesamte Laufzeit der Anlage aus.

Sie möchten wissen, welche Lösung zu Ihrem Vorhaben passt? Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.

 
 
 

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