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Photovoltaik Kosten 2026 – Was kostet eine PV-Anlage wirklich?

  • Autorenbild: Lauin
    Lauin
  • 3. Juli
  • 3 Min. Lesezeit


Ein aktueller Überblick von Govoltek – Ihrem Elektromeisterbetrieb für Photovoltaik in Leipzig und Umgebung

Die Frage „Was kostet eine PV-Anlage?" ist meist die erste, die uns Kunden stellen. Zu Recht: Die Investition ist groß, und die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter, Anlagengröße und Ausstattung teils erheblich. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen aktuelle Richtwerte für 2026, erklären, wie sich der Preis zusammensetzt, und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung, worauf Sie beim Angebotsvergleich achten sollten.


Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick


Für eine schlüsselfertig installierte Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus liegen die Preise 2026 grob in folgenden Spannen:

  • Ohne Speicher: ca. 1.100 – 1.800 Euro pro kWp

  • Mit Speicher: ca. 1.700 – 2.800 Euro pro kWp

  • Typische 10-kWp-Anlage ohne Speicher: ca. 12.000 – 16.000 Euro

  • 10-kWp-Anlage mit 8–10 kWh Speicher: ca. 18.000 – 22.000 Euro


Die Spannbreite ist bewusst groß gewählt, da die tatsächlichen Kosten von Dachbeschaffenheit, gewählten Komponenten (z. B. Fronius, EcoFlow oder Huawei vs. günstigere Alternativen), Montageaufwand und regionalen Gegebenheiten abhängen. Als grobe Faustformel für eine erste Orientierung kann gelten: 1.200 – 1.400 Euro pro kWp für Module, Wechselrichter, Montage und Installation, zuzüglich Speicherkosten, falls gewünscht.


Wie setzt sich der Preis zusammen?


Eine PV-Anlage ist kein einzelnes Produkt, sondern ein System aus mehreren Komponenten:


  • Solarmodule – machen heute nur noch einen kleineren Teil der Gesamtkosten aus, da die Modulpreise über die letzten 15 Jahre stark gefallen sind. Seit April 2026 ziehen die Modulpreise allerdings wieder leicht an (rund 10–15 %), da China steuerliche Exportvorteile gestrichen hat und Rohstoffe wie Silber teurer geworden sind.

  • Wechselrichter – wandelt den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um. Auch hier sind die Preise in den letzten Jahren gesunken.

  • Montagesystem und Montage – abhängig von Dachtyp (Schrägdach, Flachdach), Dachneigung und -zustand sowie eventuell nötigem Gerüst.

  • Elektroinstallation und Anmeldung – Anschluss an den Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister.

  • Batteriespeicher (optional) – hier sinken die Preise weiter, aktuell um rund 15–18 % gegenüber dem Vorjahr, unter anderem dank neuer LFP- und Natrium-Ionen-Technologien.


Faustregel für kleinere Anlagen: Je kleiner die Anlage, desto höher der Preis pro kWp – denn Fixkosten wie Gerüst, Planung und Anmeldung verteilen sich auf weniger Leistung. Ab etwa 10 kWp sinkt der Preis pro kWp spürbar.


Lohnt sich ein Batteriespeicher?


Die meisten unserer Kunden entscheiden sich mittlerweile für einen Speicher – und das aus gutem Grund. Selbst genutzter Solarstrom ist deutlich wertvoller als eingespeister Strom: Während die Einspeisevergütung für kleinere Anlagen aktuell bei rund 7,78 Cent pro kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 Cent pro kWh (Volleinspeisung) liegt, sparen Sie beim Eigenverbrauch den vollen Netzstrompreis von aktuell rund 32–39 Cent pro kWh. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von rund 30 % ohne Speicher auf bis zu 70–80 % mit passend dimensioniertem Speicher.


Förderung und Steuervorteile 2026


Die gute Nachricht: Der Staat unterstützt die Anschaffung weiterhin spürbar.

  • 0 % Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp inklusive Speicher – das spart Ihnen direkt 19 % gegenüber dem Nettopreis.

  • Einkommensteuerbefreiung für Erträge aus Anlagen bis 30 kWp.

  • KfW-Förderkredit „Erneuerbare Energien – Standard (270)" für eine zinsgünstige Finanzierung.

  • Regionale Förderungen in Sachsen: zinsvergünstigte Kredite mit teilweisem Schuldenerlass sowie Zuschüsse für Batteriespeicher – wir beraten Sie gerne, welche Programme aktuell für Ihr Projekt in Leipzig und Umgebung infrage kommen.


Amortisation: Wann rechnet sich eine PV-Anlage?

Bei aktuellen Preisen und Strompreisen amortisiert sich eine gut geplante PV-Anlage mit Speicher in der Regel innerhalb von 8 bis 12 Jahren. Da Module und Wechselrichter deutlich länger halten (20–25 Jahre bzw. teils länger bei entsprechender Wartung), produzieren Sie danach viele Jahre lang nahezu kostenlosen Strom.


Unser Tipp: Vergleichen Sie – aber achten Sie auf Qualität


Zwischen günstigen und teuren Angeboten können 30–60 % Preisunterschied liegen. Ein niedriger Preis pro kWp ist nicht automatisch das beste Angebot: Achten Sie auf verwendete Markenkomponenten, Garantieleistungen, eine saubere Elektroinstallation nach aktuellen Normen und einen Anbieter, der auch nach der Installation für Sie erreichbar ist – etwa bei Wartung, Fehlerdiagnose oder Erweiterungen wie einer Wallbox.


Sie möchten wissen, was eine PV-Anlage für Ihr Dach konkret kostet? Wir beraten Sie unverbindlich vor Ort in Leipzig und Umge

bung und erstellen Ihnen ein individuelles, transparentes Angebot – mit allen Kosten und Fördermöglichkeiten auf einen Blick.


Hinweis: Alle genannten Preise sind Richtwerte auf Basis aktueller Marktdaten (Stand: Sommer 2026) und dienen der ersten Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen von individuellen Faktoren wie Dachfläche, Ausrichtung, gewählten Komponenten und regionalen Gegebenheiten ab. Für ein verbindliches Angebot kontaktieren Sie uns gerne direkt.


 
 
 

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